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Lebensmittel

Notvorrat ohne Kochen: Lebensmittel, die man kalt essen kann

Was Sie vorrätig haben sollten, damit Ihr Haushalt 72 Stunden ohne Strom, Gas oder funktionierende Küche essen kann, und wie viel Sie brauchen.

Ein Lebensmittelvorrat für den Notfall muss keine spezielle Überlebensnahrung sein. Die nationalen Ratgeber empfehlen meist ganz normale, lange haltbare Lebensmittel, die Sie ohnehin essen, nach und nach gekauft und im Alltag verbraucht und ersetzt.

Die Regel: kalt essbar

Planen Sie für den schlimmsten Fall: kein Strom, kein Gas, und Sie können nicht kochen. Alles, was Sie dann doch erwärmen können, ist ein Bonus. 17 der Ratgeber, die wir ausgewertet haben, nennen Konserven, 16 verzehrfertige Trockenlebensmittel.

Konserven, die man direkt aus der Dose essen kann

Wählen Sie nach Möglichkeit Dosen mit Aufreißlasche und halten Sie trotzdem einen manuellen Dosenöffner bereit: Elektrische fallen mit dem Strom aus.

Trockenlebensmittel ohne Zubereitung

Notverpflegungsriegel sind eine kompakte Reserve: Sie halten fünf Jahre oder länger und brauchen kein Wasser zur Zubereitung.

Wie viel?

Ein Erwachsener braucht etwa 2.000 kcal am Tag, ein Kind etwa 1.500. Für zwei Erwachsene und zwei Kinder über 72 Stunden sind das rund 21.000 kcal. Der deutsche Vorratskalkulator empfiehlt außerdem etwa 330 g Getreideprodukte pro Person und Tag. Unsere Checkliste berechnet die Gesamtmengen für Ihren Haushalt.

Wenn Sie kochen können

Mit einem Campingkocher und ein paar Gaskartuschen können Sie Wasser kochen, und damit kommen Reis, Nudeln, Haferflocken, Linsen und Kartoffelpüree-Pulver infrage. Benutzen Sie ihn nur im Freien oder bei guter Belüftung.

Nicht vergessen

Verbrauchen und ersetzen

Lagern Sie die Lebensmittel so, dass Sie sie sehen, stellen Sie neue Dosen nach hinten und essen Sie die ältesten zuerst. Prüfen Sie die Haltbarkeitsdaten zweimal im Jahr.